21 Tage Stoffwechselkur – Teil 1

By K

JA – ich habe mich dafür entschieden meinen Körper wiedermal zu reinigen und eine Stoffwechselkur zu versuchen. Wer den Einleitungspost noch nicht gelesen hat, der kann sich HIER gerne nochmal die Details dieser Kur ansehen. In diesem Teil geht es um den Beginn der Kur und wie es mir, ganz persönlich dabei ergangen ist:

Vor der Kur – Schlemmertage

 

Tag 1

FRÜH: Voll motiviert starte ich in den Tag. „Ich schaffe das!“. Bis Mittag geht’s eigentlich super gut! Der Shake/Drink, den ich ab sofort jeden Tag in der Früh trinken muss ist nicht gerade köstlich (ganz im Gegenteil!!), aber mit Vanille-Eiweißpulver kombiniert geht’s halbwegs. Ich glaube das Geheimnis ist wirklich, an etwas komplett anderes zu denken, dann bekommt man wirklich alles runter.


MITTAG: Es geht zum Abmessen ins Studio. Die nackte Wahrheit. Weil ich mich ja so gern im Spiegel ansehe. Zum Glück ist meine Trainerin eine Frau und versteht wenn ich ihr erkläre dass ich am Hintern so a komische Haut hab (Cellulitte) nennt man das – ich hasse aber das Wort haha – komische Haut klingt viel, viel besser! Sie meint, ich bin eigentlich echt top fit. Obenrum gibt´s nichts zu. Ich mag meine Arme mittlerweile und gegen meinen Bauch habe ich nie etwas gehabt, wobei ich sagen muss dass man mit dem Alter schon merkt, dass man NOCH mehr tun muss also noch vor 3 Jahren. Ja so ist das halt einmal.

Meine Problemzone (wenn man das so nennen kann) sieht Mali (so heißt meine motivierte Traininerin) wie auch ich, im Hüftbereich. Das ich von Natur aus ein breiteres Becken habe weiß ich nicht seit gestern, aber man erkennt einfach dass ich die letzten Monaten die Ernährung schleifen hab lassen. Wenn ich das im Urlaub mal ein Monat mache, wird sich nichts ändern, das habe ich eh schon einmal in einem Blogpost erwähnt, aber ich hab’s einfach über einen längeren Zeitraum schleifen lassen. Ich habe nach wie vor nicht zugenommen ABER ich merke es einfach an der Haut. Im Gesicht, am Rücken und eben auch am Hintern bzw. an der Oberschenkel Rückseite. Die Kur verspricht, dass genau DAS besser wird. Haha… ich bin gespannt. Definitv eine Motivation durchzuhalten.


NACHMITTAG: Schon kommen die ersten Bedenken – was zum Teufel mache ich da für einen Scheiß. Besonders weil GT und ich bei Ikea sind um noch Bilderrahmen zu kaufen und da überall, wirklich überall Essen herum steht. Fuck, auf einmal habe ich alle Arten von Zucker-Gelüster … unfassbar. Ich bekomme direkt Schweißausbrüche wenn ich an Zucker denke.

Ich bin soweit dass ich die Kur auf morgen verschiebe… Zum Glück habe ich mit GT jemanden an meiner Seite der für mich stark ist und mich unterstützt und mir ins Gewissen redet.

 AUFGEBEN IST KEINE OPTION!


 ABENDS: Naja, ich hab’s geschafft. Abends gehe ich mit knurrenden Magen ins Bett.

 

Tag 2

Heute habe ich Kopfschmerzen. Das erste Mal. Das ist aber ein gutes Zeichen, weil das heißt, dass sich endlich etwas tut. Gestern dachte ich schon, dass das bei mir eh nie und  nimma anspricht haha…. Naja jetzt habe ich Kopfschmerzen und es passt wieder nicht. NICHT JAMMERN KASWURM!


FRÜH: Der morgendliche Shake war wie immer wäh….. Beim Öffnen des Schrankes in der Küche, wundere ich mich warum ich den leckeren Porridge der drinnen steht noch nicht probiert habe, oder das tolle ACAI Müsli – wie bescheuert bin ich – denke ich mir.. hmm das Zeug muss jetzt 3 Wochen auf mich warten.


MITTAG: Das Mittagessen war „ok“ … RinderHack (Geschnetzeltes wie wir es in Ö nennen) mit Zucchini und Zwiebel. Ohne Öl… witzig ohne Öl zu kochen ABER ich muss sagen, wenn man ein wenig Wasser rein gibt, gar nicht soooo schlecht. Schwierig sind meines Erachtens noch Dressing für den Salat – OHNE ÖL. Aber ein paar Rezepte hab ich schon beinander. Schau ma mal wie ich als alte Küchen Koryphäe das so hinbekomme … wird schon irgendwie gehen.


ABEND: Schwierig auch – wenn man gleich am zweiten Abend ein Auswärtsspiel bei den Bayern in einer der Logen plant. Alter Schwede. Das wird was werden.

 

 

Tag 3

FRÜH: Shake – CHECK! Das erste Mal on Tour – das ist natürlich alles viel schwieriger zu timen aber es wird gehen! Vorbereitung ist bei dieser Kur wirklich das A&O – Gurken schneiden, Shake mitnehmen, Tee in eine Thermoskanne füllen.


MITTAG: Kohlsprossen sind gerade meine neuen Freunden – schmecken richtig lecker! Der Hunger wird allgemein weniger und man fühlt sich dennoch fitter. Der große Minuspunkt, man stink, unglaublich – die Entgiftung ist also in vollem Gange!


ABEND: In den nächsten Tagen beginnt die erste große Challenge weil ich arbeite und unterwegs  bin. Ich moderiere von Do-So bei verschiedenen Sportveranstaltungen und das wird sicherlich eine mega Herausforderung!

 


Weitere Infos findet ihr unter:
21Tage-Stoffwechselkur.de
EMS Point 21