Irgendwo schlendern Stephanie und Markus…

Stephanie: Schau da ist SIE, diese Constantly K.
Markus: Wer soll das sein?
Stepahnie: Ja diese Bloggerin aus Salzburg, die sieht man jetzt überall.
Markus: ‘’Bloggerin’’ schimpft sich jetzt auch schon a jede. Soll mal was richtiges hackln die Gute, wie wir auch…..
Stephanie: Sei doch nicht so, das ist bestimmt auch Arbeit.
Markus: Anziehen tu ich mich auch jeden Tag, machst du noch Fotos von mir dann bin ich auch Blogger.
Stephanie: Stimmt, das klingt einfach und einen Fussballer hat’s auch noch – gmahte Wiesn (wie man in Österreich so schön sagt!).

Mal eine etwas andere Einleitung. Eine kleine Abwechslung die ich vorgenommen habe, denn dieser Post ist mir wichtig!

Einmal im Monat an einem schönen Strand im Süden, im bereits bezahlten Luxushotel  mit den gesponserten Accessoires wie Sonnencreme, Brille, Bikini und dem perfekten Badehandtuch und den dazu passeneden Latschen – alles pipifein…… So oder so ähnlich sieht’s bei mir aus. Eher so ähnlich. Seit etwas mehr als einem Jahr gibt es mein zweites Ich. Karin aka ConstantlyK und bevor das Team CK die Idee hatte es zu gründen, war mir keineswegs bewusst, wieviel Arbeit tatsächlich hinter dem Beruf “Blogger” steht. Vielleicht war ich sogar ein wenig “Markus” ….  Was sich seitdem getan hat bzw. wie ein Alltag bei uns aussieht, das gibt’s heute für Euch in einem Blogpost (einen eher ausführlichenBlogpost) zusammengefasst.

 

EINE WOCHE KROATIEN

Eine Woche Urlaub in Kroatien stehen an, die Vorfreude ist riesig. Endlich Zeit für mich, mit Leuten die ich schätze und leider zu selten sehe. Internet ist auch nur begrenzt möglich, da wir ja auf einem Boot sein werden und das sollte zu meiner ‘’Ruhephase’’ ideal beitragen. Endlich in den Tag hineinleben und einfach nichts tun. So sah der Plan vor der Reise aus, apropos Plan. Da war doch etwas, ach ja der Blog.

Urlaube bedeuten für uns – und da geht’s vielen von uns (Bloggergenossen) gleich – ARBEIT .. viel Arbeit die im Vorfeld die getan werden muss.  In meinem Fall heißt das Content kreiren, denn es gibt einen Redaktionsplan an den man sich hält. Die Themen überleg ich mir meistens 6-8 Wochen im Voraus und gerade wenn beide von uns unterwegs sind (Caro hat sich auch eine 3-wöchige Auszeit in Canada gegönnt), muss dieser dann im Vorfeld dementsprechend abgearbeitet werden. Bei drei Wochen Urlaub für Caro heißt das für uns beide –  mindestens 12 Blogposts im Vorfeld (!) vorbereiten.

Ich muss Outfits zusammenstellen, verschiedene Shooting Location suchen, Fotos machen, Fotos bearbeiten und dann beginnt der Spaß  – das Schreiben der Blogposts, das Übersetzen der Blogposts, nebenbei Mails beantworten, viele Mails, den Onlineshop betreuen, Termine, viele Termine gerade vorm Urlaub und endlose Autofahrten inkl. laaangen Telefonaten ;-).. (da bin ich mittlerweile ein echter Profi!)

 

 

TIME MANAGEMENT!!!

Vorbereitung ist also das A und O! Besonders, da die vorigen Monate super viel los war. Der Launch unserer Kollektion hat mir dieses Mal – naja wie soll ich sagen – organisatorisch das Genick gebrochen. Ich bin normalerweise super organisiert, habe ein sehr gutes Zeitmanagement (ohne dem würde das jetzt auch nicht mehr funktionieren) ABER der Onlineshop hat mich komplett überfordert bzw. hab ich das Ausmaß der Bestellungen, die Abwicklung, das Verpacken und das Senden komplett unterschätzt.

Zu meiner Verteidigung: Das ist keine Sache die man im Vorfeld planen kann.
Man kann nicht abschätzen wieviele Orders reinkommen, wie lang das Verpacken dauert und so weiter.  Aber es gibt IMMER etwas Positives zu sagen und dieses Mal ist es definitv die Erkenntnis, dass ich das alleine mit Sicherheit nicht mehr machen werde! Immerhin! 🙂

Zurück zum Urlaub. – Endlich ging es los, der Flieger hob gen Süden ab. Alles war perfekt, die Sachen waren gepackt, Ideen gesammelt. Eventuell wollte ich ein kleines bisschen Content produzieren aber das hatte keine Priorität. Dann erwachte ich wieder einmal aus meinen Gedanken!

Da ich unter Zeitdruck stand was die Vorbereitung der Blogposts betraf, klappte ich meinen Laptop auf und los gings, den irgendjemand musste sie auch verfassen und zwar kein leeres Babla. Was aber für mich geheißen hat NON STOP zu schreiben und da übertreibe ich nicht. Am Flughafen, im Flieger, bei Ankunft am Boot bis mitten in die Nacht hinein. Nach Fertigstellung der Blogposts auf Deutsch folgt dann die englische Übersetzung, was ab Blogpost Nummer 5 oder so und 4 Stunden Schlaf die Nacht davor dann besonders schwer fällt  – ABER I did it. IRGENDWIE!

Die ersten 3 Tage am Boot konnte ich die Finger vom Laptop nicht lassen. Früh morgens (nach meiner täglichen Morgenrunde Schwimmen im Meer gegen 7 Uhr) war ich mit unter eine der Ersten die wach war und schon eifrig Mails beantwortet hat. Abends war ich dann auch meistens die letzte die wieder am Laptop am herum geschafteln war.

 

 

ENTSPANNUNG = NULL

Und dann kam der Moment! An Tag 3 hatte ich ein intensives, tiefgreifendes Gespräch mit einem engen Vertrauten und nebenbei begann ich ein SEHR GUTES Buch zu lesen. Zum Glück für mich, da ich anfing über mein Leben nachzudenkenn. Dinge die um mich herum passieren oder wie im Falle Urlaub – NICHT passieren. Entspannung = NULL  !

Fast niemand weiß, dass es mir vor rund 3 Jahren mental nicht so gut ging und daher kenne ich  das Gefühl des “Ausbrennens” ganz gut. Ich bin nicht am Ausbrennen aber ich gehe aktuell grad ziemlich an meine Grenzen und frage mich immer öfters – WARUM das Ganze?

Gerade im Urlaub hab ich mir schon einmal auf den Kopf gegriffen. Ich war auf einem traumhaften Boot, Jacuzzi an Board, Wassersportarten inclusive, unglaublich gutes Essen und trotzdem war ich nicht in meiner Balance. Ich meine, wie bescheuert kann man sein?

Könnt Ihr Euch noch an den Detox Blogpost erinnern? Da hab ich mir fest vorgenommen etwas zu ändern und ich weiß ich stehe so einem Vorsatz nicht alleine da. Wer kennt es nicht, man nimmt sich fest etwas vor & kaum ist man zurück, packt einen der Alltag und man denkt man muss die Welt zerreissen. “Zurück ins Alte Muster mit DIR” sagt der Kopf und das ganz von selbst.

Gerade das Bloggen ist super schnelllebig. Man muss auf Knopfdruck abliefern – die Firmen warten auf Niemanden und wenn man nicht constant performt, ist man weg vom Fenster. Danach fragt keiner ‘’Was ist den aus der ConstantlyK geworden?’’

Wenn man ernsthaft damit Geld verdienen will, heißt das Arbeit, Arbeit und nochmal Arbeit – aber so richtig!

 

 

TRÄUME – ABER TU AUCH WAS FÜR DEINE TRÄUME!

Dieser Text ist eine kleine Klarstellung, kein Jammern ich wäre so arm und hätte so viel zu tun. Jeder ist seines Glückes Schmied. Nur stinkt es mir ein wenig, dass der Beruf ‘’Blogger’’ öfters belächelt und nicht ernst genommen wird.  Wie bei allen Berufen da draussen gehören Blut und Schweiss dazu, wenn man groß werden möchte und ich möchte das. Da brauche ich kein Blatt vor den Mund zu nehmen, denn erstens ist ConstantlyK immer noch minifuzi klein und zweitens muss man groß träumen wenn man Großes erreichen möchte.

Was auch immer Ihr sein, tun oder verändern möchtet, egal wie weit weg es in diesem Moment zu sein scheint, es ist möglich! Versucht erst gar nicht andere zu ändern, fangt bei euch selber an! Ich durfte immer träumen. Egal ob als Kind, Teenager oder eben jetzt als Erwachsener aber um den Traum leben zu können gehört jede Menge Einsatz dazu, weil sonst geht gar nix.

 

 

Ihr kennt meinen Leitspruch Leute:

Dream it – Wish it – Do it…… Get out of your comfort zone!

Eure Constantly K

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[email protected]

Caro is the co-founder of Constantly K. Next to her job here as social editor and graphic designer she works on several projects for her clients, does a lot of editorial design and is...

Comment

    • Barbara -

    • 20. August 2017 at 12:39 pm

    Liebe Karin! Ich finde, dass du deine Arbeit (und damit meine ich wirklich ARBEIT) sehr gut machst. Du erscheinst halt auf den Fotos immer lachend und gut gelaunt – natürlich, auch das gehört zur Arbeit – aber somit glauben viele, dass du es immer lustig, entspannt und angenehm hast. Was natürlich nicht der Fall ist – so wie du es auch in deinem Beitrag schreibst.
    Ich mag deine Art, deinen Blog und finde dich inspirierend (auch in meinem Alter nahe der 50ig) – aber bitte schau’ auch auf dich! Du machst dein Ding. So wie du es willst. Und das ist gut so.
    Und auf mein bestelltes Armband freue ich mich auch schon wahnsinnig ….. alles Gute für die Zukunft! Liebe Grüße aus Wien Barbara/mamamailt

      • C -

      • 14. September 2017 at 12:08 pm

      Barbara. Ich danke dir für die netten und motivierenden Worte – du hast recht auch mit dem dass es nicht immer super cool ist & Spaß macht ABER das ist bei jedem Beruf so.
      Ich liebe was ich mache & das ist das aller, aller wichtigste 🙂 Alles andere is egal!!!!!!!!!
      Liebe Grüße von mir & ich freu mich immer über deine Kommentare !!!!

    • Karolina -

    • 20. August 2017 at 15:36 pm

    Liebe Karin, zu aller erst möchte ich sagen, das sind Hammer Advertorial Fotos! Einfach nur wow!
    –>”Nur stinkt es mir ein wenig, dass der Beruf ‘’Blogger’’ öfters belächelt und nicht ernst genommen wird.” zu dem möchte ich sagen, dass ich anfangs auch zu den Personen gehört habe, die belächelt haben. ich habe als Aussenstehende ja schließlich nichts anderes gesehen, als ein paar Bilder und ein bissi Text. Bis ich dann selbst meinen ersten Blogpost online stellte und mir so richtig bewusst wurde, wieviel Zeit ein Blogpost einnimmt. Noch dazu als selbstständiger Blogger ist die Arbeit, die eines Managers gleich zu setzen, denn du bist Journalist, Redakteur, Designer, Bearbeitungsfuzi, Redaktionsplanersteller, Konzept- und Strategiemaker uvm. Das sehen aber Aussenstehende nicht. Sie sehen nur die schönen Bilder, weswegen dann auch so Meldungen kommen, wie: “ja passt ich zieh mir auch etwas an und nenne mich dann Blogger. Vielleicht gibt es diesen Beigeschmack einfach deswegen, weil es einige gibt, die nicht so viele Mühe und Leidenschaft investieren und nur “geil” auf Pr Samples usw sind.
    Aber so wie du schön gesagt hast, dream big, damit du deine Ziele erreichst. Die Aussenwelt wird wohl immer etwas auszusetzen haben, Hauptsache du bist glücklich mit dem, was du machst, denn du hast dir mit deinem Blog deine eigene Marke aufgebaut.
    Alles Liebe,
    Karolina
    https://kardiaserena.at

      • C -

      • 14. September 2017 at 12:07 pm

      Hallo liebe Karoline,
      danke für das liebe Kommentar- du hast recht und ich nehm mich da auch nicht raus 🙂 hab ähnlich gedacht – das ist halt mal so 🙂
      Ich liebe was ich mache und enau darum gehts doch oder? Alles andere muss einem Wurscht sein & is es mir auch!!!!!!!
      Wir machen weiter uns Ding u AUS!!!! <3

    • Vera -

    • 21. August 2017 at 09:33 am

    Liebe Karin!
    Ich kann deine Emotionen in Bezug auf herabsetzende Kommentare gut nachvollziehen.
    Die wird es aber immer geben!
    Ich finde man muss mit der Zeit einfach lernen über den Dingen zu stehen und sich nicht immer zu rechtfertigen!
    Es ist völlig egal, was irgendwer über dich sagt&denkt – letztendlich sollst du das machen, was dir Freude bereitet und wofür Du gerade stehen kannst.
    Ob das nun viel/wenig Arbeit, viel/wenig Geld etc. bedeutet- egal! Man ist wildfremden Menschen keine Rechenschaft schuldig!
    Neider und missgünstige Menschen wird es immer geben, und die kann man auch durch erklärende Worte meist nicht zufrieden stellen:)
    Also – zieh Dein Ding durch – ich finde Deinen Blog & auch Deine Art sehr inspirierend. Danke!
    LG Vera

      • C -

      • 14. September 2017 at 12:05 pm

      Liebe Vera,
      danke für deine Nachricht. Ich zieh das voll durch haha… und will mich mit meinen Posts auch nicht rechtfertigen sondern einfach klarstellen wie es ist 🙂
      Ich liebe was ich mache u es geht mir echt am A+&% vorbei was die Leute denken weil ich meinen Traum lebe und das ist alles was zählt :))))))))))
      Ganz liebe Grüße von mir & nochmals danke für die tollen Worte- genau das motiviert mich noch mehr,
      Karin

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