By K

Meine Lieben – es ist an der Zeit, Euch die wichtigsten Menschen hinter den Kulissen von constantlyk.com vorzustellen. Die Zwei an meiner Seite leisten nicht nur sensationelle Arbeit, sitzen stundenlang vorm Computer, stehen bei jedem Wetter hinter der Kamera – nein, die halten es auch konstant 24/7 mit MIR aus. Und Leute lasst Euch eines sagen, das ist weiß Gott nicht immer einfach.  🙂

Ich neige zum extremen Perfektionismus und das oft zum Leidwesen der Beiden haha… umso dankbarer bin ich, dass wir dieses halbe Jahr seit Bestehen dieses Onlinemagazins noch viel näher zusammen gewachsen sind. Gemeinsam durften wir viele tolle Menschen kennenlernen, wertvolle Erfahrungen sammeln, in der Kurzen Zeit etliche Höhen und Tiefen miteinander erleben. Oft entsteht der Eindruck dass ich das ganze Ding alleine stemme – unter uns gesagt: ich könnte das NIEMALS und umso dankbarer bin ich, dass ich die Beiden an meiner Seite habe. Die nächsten 3 Wochen wird das Team hier für Euch vorgestellt um sich auch einen Eindruck machen zu können wer wirklich hinter CK steht.

Heute gibt’s einen kleinen, feinen Insight-Talk mit der lieben CAROLINA (wie ich sie gerne nenne). Viel, viel Spaß beim Lesen!

Caro, was bedeutet dir Fashion? Mode war immer schon Teil meines Lebens. Seit meinem 4. Lebensjahr habe ich Kleider ‘entworfen’ und gezeichnet und mich mit Formen, Farben, Schnitten, Styles & Trends auseinander gesetzt! Tatsächlich habe ich vor Kurzem eine Liste aus meiner Kindheit ausgegraben auf der ich mit ca. 6 Jahren meine Traumberufe für mich festgelegt habe: Stewardesse (das war damals richtig IN), MakeUp-Artist, Grafik Designerin, Fotografin oder eben Mode Designerin wollte ich werden. Während mein Bruder an Motoren gebastelt hat, habe ich jede Vogue, InStyle, Elle und was es da draußen noch so gab aufgesaugt.

Und was wurde dann aus deinen Traumberufen – wie hast du diese Richtung dann eingeschlagen?? Eine der einschneidensten Entscheidungen in meinem Leben (bis jetzt) war sicherlich der Schritt, mit 19 Jahren nach Mailand zu gehen um Interior Design zu studieren. Ich konnte dort die Mode- und Designwelt hautnah erleben / wurde ein Teil davon und ich wusste: “DAS IST ES! Egal was in diesem Bereich – ich liebe Design und ich bleibe dabei!”. Danach habe ich an der WDA in Salzburg die Ausbildung zur Grafik Designerin gemacht und jetzt bin ich tatsächlich seit ca. 1,5 Jahren selbstständig (Wer also Logo, Visitenkarte oder eine Webseite braucht, der kann sich gerne melden 😉 )!

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‚Perfekt‘ langweilt mich!

Wie hat dich Mailand in dem Bereich verändert? Natürlich wurde ich grundsätzlich viel selbstständiger und habe die Zeit dort geliebt!! Dennoch habe ich in den ersten Jahren meiner 20er, die ich in der italienischen Modemetropole verbrachte, dann plötzlich trotzdem alles in Frage gestellt – ich wusste nicht mehr wer ich bin und was ich sein möchte. Ich denke, das gehört wohl zum ‘erwachsen’ werden dazu, man muss sich selber neu finden / definieren und auf seine innere Stimme und sein inneres Kind hören! Mir war diese ganze Design-Welt plötzlich viel zu oberflächlich. So toll diese Stadt war, ebenso viele Vollidioten, Zicken, Mager- oder Drogensüchtige lernte ich in der Szene kennen.. Und von diesem Wahn des perfekten Aussehens hab ich mich dann bewusst  abgewendet! Das war alles mehr Schein als Sein und diese Fake-Welt sie einfach Teil dieses Bereiches ist, war mir gar wider. Mir war – Gott sei Dank – früh bewusst, dass es nicht ein einziges ‘Perfekt’ gibt sondern viele Facetten von ‘Perfectly Imperfect’.

Seit dieser Einsicht habe ich mich stark verändert. War ich als Teenie fast schon kaufsüchtig, habe den Models hinterher geeifert und jeden Trend blind mitgemacht, so versuch ich mich jetzt immer wieder auf das Wesentliche im Leben zu besinnen und bewusster zu shoppen bzw. einfach auch mal einen Trend auslassen!

Mode & Design sind jetzt aber trotzdem Teil deines Berufes? Genau, das heißt für mich nicht, dass Fashion keine Rolle mehr spielen darf – ganz im Gegenteil, in einem gesunden Ausmaß macht Fashion und Design sowas von Spaß. Ich beschäftige mich liebend gerne mit Trends – in jeder Hinsicht. Wie krass ist das, dass ich jetzt tatsächlich auch in diesem Bereich arbeite! Mit K & GT gemeinsam dieses Magazin von Null weg aufzuziehen ist als wäre ein Kindheitstraum wahr geworden! Ich habe momentan einfach den Gedanken – YES!! I love what I do and I love how we do it!

ck-constantlyk-com-nuriel-molcho-8644Du hattest selber vor Jahren bereits einen Art Blog – warum hast du damit aufgehört?  Ja (lacht), ich war immer schon eine der ersten bei allen Online-Geschichten weil mich diese ‘Neue Welt’ in ihren Bann gezogen hat. Ich war damals schon Follower der ersten richtigen Fashion-Blogs wie zum Beispiel The Blonde Salad, als Chiara Ferragni noch in den Startlöchern stand und viele, viele mehr. Mein ‘Blog’, wenn man das so nennen kann, war ein Mix aus persönlichem Tagebuch für meine Familie und Freunde und Beiträgen von den neuesten Fashion-Shows und Modetrends. Es war einfach eine Experimentier-Phase die ich vermutlich gebraucht habe. Aufgehört habe ich dann, als ich wieder zurück nach Salzburg gekommen bin und ich  für einige Jahre Abstand von dem Modewahn genommen habe!

Ich bin Feuer und Flamme für Design – in jeder Hinsicht!

Warum hast du dann so viele Jahre danach wieder damit gestartet und vor allem warum mit MIR haha? Nur weil ich meine Einstellung dazu geändert habe, heißt es nicht dass ich für diese Materie Feuer und Flamme bin!! Und weil ich vorher diese oberflächliche Scheinwelt angesprochen habe, war mir bei Business-Meeting Nr.1 mit Dir wichtig, dass wir kein reines Fashion-ich-bin-so-toll-Magazin machen, sondern eines mit Tiefe, Authentizität und Ehrlichkeit! Das war der erste Baustein für unser gemeinsames Ding und wir wussten – Ok, wir surfen auf derselben Wellenlänge!

Was zeichnet für dich K aus? Stärken aber auch Schwächen? K – also DU (lacht) – hat einen unglaublichen Antrieb. Wenn sie etwas in Angriff nimmt, dann mit 200%, da gibt es keine Pausen, keine Entschuldigungen. Sie hat ein Ziel und das WIRD ERREICHT, ohne Punkt und Komma. Ich bewundere das! Dennoch ist sie aber extrem einfühlsam und sensibel, was den Mix einfach ausmacht. Man kann in einem Team nicht immer nur mit seiner eigenen Meinung alles durchziehen, man muss Kompromisse eingehen können, und das funktioniert! Bei Schwächen würde ich sagen, dass sie wie schon erwähnt schwer eine Pause einlegen kann.. Manchmal braucht man das (also ich zumindest) um runter zu kommen, sich auf das Wesentliche im Leben zu besinnen und wieder Kraft zu tanken. Sie tut sich da denk ich extrem schwer!

Wieviel Arbeit steckt tatsächlich von C hinter Constantly K? Kann man das in Stunden fassen? Wochenenden??? gibt’s so etwas? Phuuu, also das ist mit Sicherheit die schwierigste Frage! Ich wollte am Anfang meine Stunden dokumentieren um zu sehen, was dabei rauskommt, habe mich aber dagegen entschieden weil mir vermutlich schlecht dabei werden würde, wenn man das Outcome sieht (lacht). Ich habe zum Beispiel die Webseite gemacht, da waren neben meiner eigentlichen Arbeit unzählige Nachtschichten nötig.. Die ganzen Reisen zwischendrin, alle Blogposts gestalten und vieles, vieles mehr… Es ist natürlich mittlerweile alles schon etwas eingespielt aber immer wieder kommen neue Herausforderungen auf uns zu und die zu bewältigen braucht enorm viel Zeit und Kraft – aber das weißt du genauso gut wie ich 😉 !

Was war die schwierigste Situation bisher? Launch? Was hat dir am meisten Nerven gekostet – wie bist du da durch gekommen bzw. wie hast du das geschafft? Ich glaube mein Glück ist, dass ich Dinge und Situationen schnell vergesse.. Ich bin auch zum Beispiel nicht nachtragend, weil ich mich meistens nicht mehr an unangenehme Situationen oder Momente erinnere.. Das verarbeite ich für mich und dann ist das Geschichte. Deshalb ist auch alles was ich Kreativ mache, im Nachhinein gesehen vom Aufwand her gedanklich soooo weit weg.. JA – Der Launch war richtig, richtig krass für uns alle, da hab ich danach ausgesehen – alter Schwede!! Aber wie gesagt, das ist alles schon Geschichte und im Nachhinein überwiegt der Stolz und die Zufriedenheit über das, was man geschaffen hat!

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Was freut dich ganz besonders / was motiviert dich? Dass wir ein Team sind – wir funktionieren gemeinsam! Alleine hätte ich vermutlich schon 100x den Hut d´rauf geworfen (lacht).


Gerade zu Beginn war es sehr schwer, Geld zu verdienen und sehr oft wurden wir belächelt. Frei nach dem Motto, Caro hat die ganze Arbeit im Hintergrund und die Kaswurm schaut ‘nur’ schön in die Kamera …. wie siehst du das? Die Liebe an der Materie und das Ziel gemeinsam etwas Eigenes zu schaffen! – Wir haben noch so viel vor mit Constantly K. Klar wird man belächelt, gerade am Anfang. Für mich ist das natürlich leichter als für Dich weil ich nur hinter den Kulissen bin und Vieles im Hintergrund mache. Wir haben die Rollen gut aufgeteilt und jeder hat täglich eine riesige ToDo-Liste vor sich, Du meistens oft mehr als ich!!! aber es lohnt sich, da bin ich mir einfach sicher!

Blöd, wenn K die ganze Zeit im Vordergrund steht? Nun, ich wollte noch NIE vor der Kamera stehen, – darum gibt es in diesem Beitrag auch nur zusammengesuchte Bilder, weil ich mich einfach extrem unwohl fühle vor der Linse (lacht) – Rampensau bin ich mit Sicherheit keine, aber auch das ist eben Grund warum K und ich zusammen passen. Ich möchte nicht im Vordergrund stehen, weil ich das nicht will! Aber natürlich, K hat ‘einen Namen’ in der Branche und ich nicht.. Vielleicht sollte ich wieder mal mehr Kolumnen schreiben wie früher.. es kommt alles mit der Zeit. – Ich bin so wie es ist happy!

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If nobody hates it. Nobody loves it!

Gibt’s Neider? Wenn ja, wie gehst du damit um? Mein gesamter Freundeskreis und meine Familie unterstützt mich und freut sich über jeden Erfolg von uns zu 100% – dankbar bin ich auch, dass mein Freund voll hinter mir steht und es vertsteht, wenn ich spät in die Nacht arbeiten muss oder Sonntagabend vorm Laptop verbringe, das ist natürlich auch nicht selbstverständlich!! Sollte es Neider geben, umso besser für uns, dann haben wir weitere Leser 😉 . Mir fällt hier wirklich nur ein Spruch ein: “If nobody hates it. Nobody loves it!”.

ck-constantlyk-com-nuriel-molcho-5929Vision – wie geht’s weiter? Wir werden weiterhin alles geben und das Projekt Constantly K ausbauen! Ich persönliche sehe unsere Agentur in Zukunft als eine Art Verlagshaus / PR-Agentur!

Abschließende Worte? Positiv Denken – IMMER (Auch wenn´s hin und wieder schwer fällt)! Alles im Leben hat seinen Sinn!