Da bin ich wieder. Euer Lückenfüller GT. Nein natürlich fühle ich mich nicht so. Nur neben meiner Frau ist es nicht leicht zu glänzen aber das muss ich ja auch nicht.

Diesmal geht’s, ja richtig, um die guten alten Hüte. Ich war nicht immer Fan von diesen Dingern. Ich hatte immer das Gefühl , wenn jemand einen Hut trägt, hat er was zu verbergen. Vielleicht ein Zyklopen-Auge oder zu viele Haare oder er möchte einfach seine noble Blässe beibehalten, weil sonst sein Ruf futsch ist.

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Letztens hab ich dann zufällig einen Hut bei uns zuhause herumliegen gesehen. Er tat mir so leid, da hab ich ihn glatt auf meinen Helm gesetzt. Karin ging vorbei und meinte, der stünde mir tatsächlich. Ich konnte es nicht glauben, bin mit Laufschuhen zum nächsten Schaufenster gelaufen und dann konnte ich mich bewundern. Ich mochte ihn auf Anhieb und das beruhte auf Gegenseitigkeit.

Die Farbe beige macht ihn sehr kompatibel, mit all den dunkeln Farben, die bei mir im Schrank hängen. Hut macht was her, fast egal was man sonst anhat. Und da bin ich ohne Schirm, mit Melone.